Detlef Kappeler –
Dialektik von Form und Inhalt
Das hervorstechende Merkmal des malerischen und zeichnerischen Werkes von Detlef Kappeler ist die sowohl in der Form wie im Inhalt manifeste Kraft, die Thema und Ausdruck in ein konstantes Spannungsverhältnis einbindet.Die Reihe Auf der Suche entfaltet in beeindruckender Weise das Aufeinandertreffen von machtvoll freigesetzten physischen Energien und drangvollen inneren Bildern. Kappeler, ein Dialektiker im Leben, im













Daniel Giralt - Miracle & Detlef Kappeler

  Denken und in der Konfrontation mit der Wirklichkeit, vermittelt in seinen Werken eine Vorstellung von Potenz, von Impetus und schöpferischem Elan. Wer den Werdegang des Künstlers nicht verfolgen konnte und vor dieser farblich dichten, ausdrucksgeladenen ,an Stoff und gewagten Texturierungen reichen Malerei steht, fragt sich nach den Einflüssen, die das konzeptuelle Fundament von Kappelers Schaffen bilden.
Dem Kenner der Malerei des 20. Jahrhunderts erschließen sich sogleich vielfältige Bezüge: eine figurative Intensität, die sowohl von Goya als auch von den deutschen Impressionisten ,besonders Otto Dix und Georg Grosz, herleiten könnte; eine Freiheit in der Farbgebung, die an das amerikanische action painting, vor allem an Pollock und De Koning erinnert; Grenzgänge zwischen informeller Kunst und Neuer Figuration, mit Querverbindungen zur Gruppe Cobra; und nicht zuletzt eine Beherrschung der Form und der Farbe, die seine Bewunderung für Tàpies offenbart.
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