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Wie auch das rosalianische Drama des schwarzen Schattens beschreibt er Muxia als kaligrafisches Gedicht, fast wie Zen, wenngleich wir anderweitig den dichten Rauch einatmen und die Brandung der Wellen vernehmen oder versengt sind vom Feuer in der Hitze von Rot- und Gelbtönen. Die Gestik versetzt den Raum in Aufruhr und verwandelt die symbolische Oberfläche jedes Landschaft – Territoriums in einen Wirbelsturm innerer Kraft : es ist die Sekretion der Seele, die sich ergießt in den Pinselstrichen oder in den subtilen Linien der Leere, die Essenz einer Bedeutung müssen wir hinter der Malerei und ihrer dämmrigen Magma suchen. Als Rosalind Kraus sich damit beschäftigte eine Beziehung zwischen Pollock und Twombly in deren Gestik herzustellen, erkannte er, dass die Struktur des Ersteren, sein Tröpfeln oder sein Punkten, als Reste der Arbeit des Zweiteren gesehen werden konnten, derart, als man die Leinwand von der Form löste, sie zu einem Spiegel wurde, einem Vehikel der Selbstoffenbarung, die die gleiche metaphysische Substanz haben könnte wie die Existenz des Künstlers. Ich glaube, dass dieser Prozess sich in der Malerei von Kappeler wiederholt, für den jedes Bild nicht nur ein Ereignis ist, welches seine Art zu leben beschreibt, sondern auch eine Evidenz in hermeneutischen Termini besitzt, in dem was es erzählt und wie es das tut, von einer Substanz ist, die mit der Form zu leben und das Leben zu spüren, identisch ist. In jedem Fall und immer ist die Arbeit Costa da Morte der Abdruck eines großen existenziellen Ereignisses.
X.Antón Castro
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